Aktuelles
da! Architektur in und aus Berlin 2012
Ausstellungseröffnung 24. Februar 2012
Der Stadtentwicklungsplan Klima Berlin wurde für die Ausstellung 'Architektur in und aus
Berlin 2012' ausgewählt. Die Ausstellung wird am 24. Februar 2012 eröffnet und drei Wochen
im 'stilwerk' Berlin in der Kantstraße 17 zu sehen sein.
Der Stadtentwicklungsplan liefert einen gesamtstädtischen Orientierungsrahmen vor allem für die
Anpassung an den Klimawandel. Dazu definiert er – erstmals für eine deutsche Stadt – eine räum-
lich differenzierte Handlungskulisse in den drei Handlungsfeldern Bioklima, Grün- und Freiflächen,
Starkregen und Gewässerqualität. Er betrachtet zudem das Handlungsfeld Klimaschutz, soweit es
sich räumlich verorten lässt. Für jedes Handlungsfeld werden Schwerpunkträume, Ziele und geeignete
Maßnahmen entwickelt, um die Lebensqualität in der Stadt unter den Vorzeichen des Klimawandels
zu sichern. Ein Aktionsplan definiert die Stadträume, in denen kurz- bis mittelfristig vordringlicher
Handlungsbedarf besteht, und benennt zwölf Projekte, die seine Programmatik anschaulich machen.
Der Stadtentwicklungsplan Klima Berlin wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
Abteilung I, Stadt- und Freiraumplanung, vom Büro Herwarth + Holz gemeinsam mit der Technischen
Universität Berlin, Fachgebiet Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung, (Projektleitung)
erarbeitet.
Am 07.10.2011 wurde der Neubau der vierzügigen Kinderkrippe
in der Stresemannstraße 26 in Darmstadt Eberstadt eingeweiht.
Die im Auftrag der Bauverein AG durch das Büro Freischlad + Holz geplante Kinderbetreuungs-
einrichtung mit 40 Plätzen in vier Gruppen wird durch die AWO als Mieterin geführt.
Eine besondere Herausforderung war die Integration der Krippe in das umgebende Hochhaus-Ensemble
aus den 1970er Jahren, in die sie sich mit eigener zeitgemäßer Identität einfügen sollte. Das Gebäude
weist drei markante, über ein großzügiges Foyer verbundene Baukörper auf, die einen nach Süden
offenen Innenhof als Spielbereich umschließen.
An den eingeschossigen Baukörper zur Stresemannstraße bindet im Westen ein überhöhter Saal-
bereich und im Osten das zweigeschossige ostwest-orientierte eigentliche 'Kinderhaus' an.
Die innere Struktur des Gebäudes korrespondiert mit ihrem äußeren Erscheinungsbild.
Das Foyer des Hauses ist als Kommunikations- und Spielfläche großzügig sowohl zum Vorplatz, zu
einem kleinen Saalbereich mit Küche, zum Innenhof sowie zum 'Kinderhaus' mit den Gruppenräumen
geöffnet.
Der bereits vom Eingang einsehbare Saal steht, sofern er nicht durch die Krippe selbst genutzt wird,
für Veranstaltungen des Stadtteils und für nachbarschaftliche Nutzungen zur Verfügung. Seine Orien-
tierung zur Straße 'Am Adenauerplatz' und zum östlich angrenzenden Innenhof stellt sowohl eine gute
Andienung als auch einen sehr guten Freiraumbezug sicher.
Die Personal-, Verwaltungs- und Nebenräume befinden sich unmittelbar vom Foyer erschlossen im
eingeschossigen Gebäude an der Stresemannstraße.
Der im Osten an das Foyer anschließende zweigeschossige Baukörper beherbergt als 'Kinderhaus'
die Gruppen-, Intensiv- und Sanitärräume der Krippe sowie Räume zur besonderen pädagogischen
Nutzung. Die Räume sind von der Ostseite über einen Garderoben- / Spielflur zu erreichen. Sie
orientieren sich nach Westen zum Innenhof.
Insgesamt wurden in dem lichtdurchfluteten Gebäude äußerst unterschiedliche Räume geschaffen,
die in spannender Beziehung zu einander stehen und alle Generationen ansprechen.
Die Gestaltung des Außenareals, dass als gemeinsame ruhige Mitte wirkt, ist im wesentlichen durch
eine große Holzterrasse, einen großen Sandspielbereich, eine Hügel-Spiellandschaft und eine Wiesen-
fläche bestimmt.
Einen besonderen Akzent setzt die bespielbare Kinderplastik des Künstlers Walter Nass.
Historische Doppelkaianlage am Kreuzberger Spreeufer in Berlin
wiedereröffnet
Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz und Bezirksstadtrat
Hans Panhoff weihten am 29. August 2011 die sanierte Doppelkaianlage am Kreuzberger May-Ayim-
Ufer ein. Darüber hinaus enthüllten Vertreterinnen der BVV Friedrichshain-Kreuzberg eine Gedenk-
tafel zu Ehren der afrodeutschen Dichterin und neuen Namensgeberin May Ayim. Im Rahmen der
Veranstaltung wurde die ehemals an der innerdeutschen Grenze gelegene Anlage auch als Ort des
Gedenkens für die Maueropfer gewürdigt. Zwei Informationstafeln erinnern hieran.
Die vielschichtige Bedeutung dieses neuen Herzstücks der Kreuzberger Spreeuferpromenade wurde
durch die vielen Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Verbänden sowie zahlreiche interessierte
Bürger und Medienvertreter unterstrichen.
Das Büro Herwarth + Holz entwickelte im Rahmen des Stadtumbaumanagements das Konzept zur
Einbindung der Doppelkaianlage in die Uferpromenade und war mit der Projektsteuerung des auf-
wendigen Vorhabens beauftragt. Für die Sanierung und den Umbau der Anlage wurden insgesamt
rund 4,8 Millionen Euro investiert, überwiegend finanziert aus dem Programm 'Stadtumbau West'.
Neben den eigentlichen baubegleitenden Aufgaben umfassten die Steuerungsleistungen auch Abriss-
und Ufersicherungsmaßnahmen, die Schnittstellenplanung zur vorgesehenen barrierefreien Steg-
anlage, intensive Abstimmungen mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt, die Integration eines Aus-
stellungsraums in Abstimmung mit dem Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, die Installation
einer Signalkugel als Kunstobjekt anstelle des historischen Leuchtturms mit vorgeschaltetem Wett-
bewerb, die Findung eines geeigneten gastronomischen Betriebes für die ausgebauten Räumlich-
keiten im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens, die Integration der Gedenk- und Informa-
tionstafeln, die Beschaffung von Förder- und Eigenmitteln und die Verfahrensbegleitung zur Über-
tragung der Kaianlage in das bezirkliche Eigentum.
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Wettbewerb Historisches Archiv / Kunst- und Museumsbibliothek
in Köln ist entschieden
Mit dem Management des für die Stadt Köln bedeutenden Wettbewerbs war das Büro
Freischlad + Holz beauftragt.
Am 18. Juni 2011 zeichtnete das Preisgericht, das unter Vorsitz von Prof. Carlo Weber tagte,
das Büro Waechter + Waechter, Darmstadt mit dem 1. Preis aus.
Die am nächsten Tag stattfindende Pressekonferenz wurde durch Brigitte Holz moderiert.
Die durch das Büro Freischlad + Holz gestaltete Ausstellung war vom 21. Juni bis zum 5. Juli 2011
im Rathaus der Stadt Köln, Spanischer Bau, Lichthof zu sehen.
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